Die Freunde und die Hexe
Eine Filmgeschichte von Erstklässlern aus der Ganztagsbetreuung der Matthias-Claudius-Schule

Einmal trafen sich zwei Pferde, zwei Einhörner, zwei Eichhörnchen und ein Mensch.

Die Pferde hießen Pronko und Sturmwind. Die Einhörner hießen Leila und Hara. Die Eichhörnchen hießen Flop und Pinki. Und der Mensch hieß King. Außerdem war da noch die Hexe Sabrina. Aber dazu später mehr.

Die Freunde überlegten, was sie spielen konnten. „Wir könnten Nüsse suchen“, sagten die Eichhörnchen. Die Pferde wollten lieber Gras fressen. Und die Einhörner wollten schlafen und träumen. So richtig begeistern konnte sich aber keiner für die ganzen Vorschläge. Schließlich hatte der Mensch eine Idee: „Lasst uns verstecken spielen.“ Die Freunde riefen sofort: „Oh ja!“
„Ich bin’s“, sagte der Mensch.

Als der Mensch die Augen zumachte und bis zehn zählte, verstecken sich alle Tiere. Die Pferde versteckten sich in einer Höhle unter der Rutschbahn. Die Einhörner krochen ins Gebüsch vor der Schule, das man eigentlich gar nicht betreten durfte, weil der Hausmeister es verboten hatte.
Die Eichhörnchen rannten schnell in den Wald.

Der Mensch sah zuerst die Einhörner im Gebüsch. Dann entdeckte er in der Höhle unter der Rutschbahn die Pferde. Nur die Eichhörnchen konnte er nicht finden.

Die Eichhörnchen hatten sich so gut versteckt, dass sie selbst nicht mehr wussten, wo sie waren. Sie freuten sich, als jemand vorbei kam. Es war die Hexe Sabrina.
„Hi, Hörnchen, wie geht’s, wie stet’s?“ sagte die Hexe.
„Kannst du uns den Weg zum Schulhof zeigen?“ fragten die Eichhörnchen.
„Ich wollte eigentlich mit euch Nüsse suchen“, sagte die Hexe.
„Wir spielen schon mit unseren Freunden verstecken“, sagten die Eichhörnchen, „tut uns leid.“

Die Hexe Sabrina war beleidigt, weil sie nicht mitspielen durfte und wurde wütend. Sie war extra gekommen, um die Eichhörnchen zu treffen.
„Na gut, wenn das so ist, dann verzaubere ich euch eben“, sagte sie.
„Das kannst du nicht machen, Hexe Sabrina“, sagten die Eichhörnchen.
„Doch, ich kann!“ sagte die Hexe. Sie nahm ihren Zauberstab und zauberte sie die Eichhörnchen weg.

Der Mensch, die Einhörner und die Pferde suchten immer noch nach den Eichhörnchen und riefen nach ihnen. Als niemand antwortete, gaben sie es auf.
„So geht es nicht weiter, Leute. Wir müssen uns was neues überlegen“, sagte ein Einhorn.
„Ich habe eine Idee. Wir suchen im Wald“, sagte ein Pferd.
Die Freunde rannten zum Wald.

„Hallo, Hexe Sabrina“, riefen die Einhörner, die Pferde und der Mensch.
„Hi“, sagte die Hexe.
“Sag mal, hast du unsere Freunde, die Eichhörnchen gesehen?“ fragte der Mensch.
„Ich könnte sie gesehen haben. Aber nur, wenn ich mitspielen darf“, sagte die Hexe.
„Gib’s zu, du hast sie verzaubert“, sagten die Pferde.
„Selbst schuld, wenn ihr mich ausschließt“, sagte die Hexe.
„Also gut, du darfst bei uns mitmachen, wenn du unsere Freunde wieder herbei zauberst“, sagten die Einhörner.

Die Hexe war damit einverstanden. Sie sagte einen Zauberspruch und schon waren die Eichhörnchen wieder da.

„Und was machen wir jetzt?“ sagte der Mensch.
„Nüsse suchen“, sagten die Eichhörnchen.
„Gras fressen“, sagten die Pferde.
„Schlafen und Träumen“, sagten die Einhörner.
So richtig begeistern konnte sich niemand für die Vorschläge. Da sagte die Hexe: „Ich hab eine viel bessere Idee, ich bring euch den neuesten Hexentanz bei!“
Das fanden die Freunde klasse und so lernten sie den neuen Hexentanz.

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